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Klaus Möckelmann-Trio AKZENT Hotel und Restaurant Zur Wasserburg Harpstedt im Naturpark Wildeshauser Geest bei Bremen

Musik und Malerei 2010

 klaus möckelmann trio.jpg

Das Klaus Möckelmann Trio


Das Klaus Möckelmann-Tria Spielte am Sonntag 4. Juli 2010 anläßlich der
Ausstellungs-Eröffnung von Lena Helfenberger in unserem Sommergarten.

Klaus Möckelmann stellt sich in neuer Besetzung vor

Bereits mehrere CDs produzierte der Bremer Komponist und Pianist Klaus Möckelmann und hat dabei über die Jahre seine eigene Formensprache entwickelt. Mit Ralf Jackowski (dr) und Gerald Willms (b) hat er Partner gefunden, die interaktiv, stielsicher und mit enormer Speilfreude seine musikalischen Vorstellungen umsetzen.

Das Klaus Möckelmann Trio tritt an mit dem akustischen Charme eines klassisch besetzten Jazztrios.
Gleichzeitig entzieht sich seine Musik engen Grenzen. Mit Verve reißt sich die Gruppe von jeglichem Dogma los und lotet so wagemutig wie sturmerprobt die weiten Gewässer des Jazz aus. Die Formation steht für einen Jazz im ursprünglichen Sinne, der sich wie in seinen ersten Tagen verschiedener musikalischer Kulturen, Traditionen und Stile bedient und dabei nach allen Seiten offen und neugierig ist.

Wie bei einem guten Gespräch sieht Klaus Möckelmann dabei keinen Widerspruch zwischen Ernstem und Unterhaltendem. In dieser Spanne zu kommunizieren, ist für ihn eine Besondere Stärke von Jazz überhaupt. In seinen Kompositionen schlägt er dabei einen weiten Bogen von zeitgemäßen Spielformen des Jazz, von lyrischen Balladen bis hin zu erdig groovenden Titeln. Für musikalische Interaktionen, feinfühlige Begleitung und spektakuläre Soloeinlagen stehen dabei seine kongenialen Partner:

Schlagzeuger Ralf Jackowski der explosiv und spielwitzig aber auch feinnervig und sensibel die Untiefen des rhythmischen Materials ausleuchtet, gehört wegen seiner Vielseitigkeit zu den meistgefragten Jazzdrummern Norddeutschlands. Ausgebildet bei Charlie Antolini studierte Ralf in Rotterdam Jazz und ist von kleiner Jazzbesetzung bis zum Radiosinfonieorchester des NDR (Hannover) musikalisch aktiv. Da seine beeindruckende Liste von CD Produktionen hier nicht aufgezählt werden kann, nur stellvertretend eine Pressestimme:

„Ralf Jakowski…ist ein unglaublich flexibler, druckvoller und im Ausdruck sagenhaft kompletter Schlagzeuger“ berichtet der Bremer Weser Kurier.

Vielseitigkeit ist auch das besondere Merkmal des Bassisten Gerald Willms, der seine Aufgabe als Bindeglied zwischen den rhythmischen Ralf Jakowski und der komplexen harmonischen Gestaltung Klaus Möckelmanns mit den Vorzügen eines zuhörenden Begleiters und der Freiheit eines emanzipierten Bandmitglieds angeht. Gerald, studiert Jazz bei Detlef Baier uns ist als gefragter Sideman mit verschiedenen Jazzformationen unterwegs.

Der Kopf der Band, Klaus Möckelmann, hat nicht nur Augen für den Jazz. Bekanntheit erlangte der klassisch ausgebildete Pianist vor allem als Hammond-Organist und Bandleader der Bremer Soul- und Funkgruppen „Voodoo Child“ und „Fat Judy“. Möckelmann, der auch Filmmusik komponierte und die Bigband Bremen mitbegründete, ist in den scheinbar unterschiedlichsten Genres zu Hause. Die größte Schwäche allerdings hat er für die afroamerikanische Musiktradition.

Möckelmanns Jazztrio, hervorgegangen aus der schon 1988 gegründeten Formation „Toys“, ist eine Fortsetzung seiner nach allen Seiten offenen, „spielerischen“ Auseinandersetzung mit der „schwarzen“ Musik Amerikas im wohl „amerikanischsten“ aller Genres – dem Jazz. Der Unterschied: Möckelmann lässt hier die wuchtige Hammond B3 weitgehend zu Hause, widmet sich ganz dem Jazzpiano und demonstriert einen sehr weiten, flexiblen und zum Teil überraschend wendigen Jazzbegriff. Vorbei an handgemachtem Drum&Bass, saftigem Funk, einem Blues mit Gospelfeeling, flottem Swing oder einem vertrackten Walzer ergibt sich eine frische Mischung aus seichten Tönen und mächtigen Grooves.

Um die einzige Fremdkomposition des aktuellen Albums „Inner Voice“, einer temperamentvollen Version von Herbie Hancocks wunderbarem „Dolphin Dance“, entwickelt sich so ein virtuoser aber unbekümmerter und vor Spielwitz strotzender Ritt durch den Jazz und dessen angrenzenden Gefilde. Da galoppiert das Trio mit energischem Hardbob durch, vorbei an handgemachtem Drum&Bass, saftigem Funk, einem Blues mit Gospelfeeling, flottem Swing und sogar einem vertrackten Walzer, der gefährlich nach „My Bonnie is over the Ocean“ klingt. Und zum Schluss – ganz elegant, divenhaft und sexy fauchend – schwoft doch noch die verschmähte Lady Hammond zum lässigen Souljazz über die Bühne und feiert jenen Jazz, dessen einziges Dogma die „Inner Voice“ – die innere Stimme undogmatischer Jazzmusiker ist.

So wundert es nicht, dass sich die Mitglieder des Klaus Möckelmann Trios in den verschiedensten Musikrichtungen ausgetobt haben.

Kontakt: Klaus Möckelmann 0421 75123, www.klaus-moeckelmann-trio.de

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