Neosujetismus Bilder-Ausstellung von Ute Bescht im Akzent Hotel Zur Wasserburg in Harpstedt
Ausstellung von Frau Ute Bescht im Akzent Hotel und Restaurant Zur Wasserburg Harpstedt im Naturpark Wildeshauser Geest bei Bremen
NeoSujetismus® - nicht nur Kunst, sondern auch Lebenseinstellung und Stil
Ute Bescht, Begründerin des NeoSujetismus®, macht sich als Künstlerin auf Leinwand und Papier zwar die Malerei als Ausdrucksform zunutze, jedoch ist dies nach ihren Worten nur der eine Facette des NeoSujetismus.
Begrifflich zusammengesetzt aus Neo =“Neu“ und Sujet= „das Thema“
umschreibt das Wort eine Lebenseinstellung, die Ute Bescht wie folgt beschreibt:
„NeoSujetisten sind Menschen, die sich in der heutigen schnelllebigen Zeit radikal Ruhe nehmen und sich Ihrer Kunst (und/oder künstlerisch anderweitigen Betätigung) als Zuflucht und Beruhigung widmen und die aktuellen Themen klar in ihrer Grausamkeit darstellen, jedoch den Betrachter niemals mit Unwohlsein zurücklassen wollen. Das klare Motto ist die Akzeptanz des (perfekten) Lebens mit all seinen Gegebenheiten.“
Die Künstlerin Ute Bescht aus Bayern, ist bereits in jüngsten Jahren durch die Familie an die darstellende Kunst gekommen.
„Ich hatte fantastische Menschen um mich herum, die mir sehr früh sämtliche Nischen des künstlerischen Ausdrucks nahe gebracht haben. “
So gehört eben auch eine Theaterausbildung sowie persönliche Förderung eines Kunstgruppenleiters aus Worpswede im Alter von 11 Jahren mit in die Erziehung.
Studiert hat sie die Kunst nicht, obwohl die Aufnahme damals im Münchner AdbK (Akadamie der bildenden Künste, Bereich freie Kunst) durch Einsendungen und Aufnahmeprüfung bereits gesichert war.
„Mein Stil hat sich entwickelt, und ist nicht gepfropft“, erklärt Ute Bescht, „ erst heute würde ich mir ein Studium zusätzlich gönnen - denn heute kann es mich wirklich weiterbringen und mir weitere Aspekte aufzeigen. Damals wollte ich mich dann doch nicht in die Ecke drängen lassen. “
Sie hat klare Vorstellungen von den Künstlern in der Vereinigung des NeoSujetismus, die sich mittlerweile als kleine Loge geformt haben, mit Künstlern aus London (Bildhauerei), Kuwait (Malerei), und Genf (Plastiken/ Plexiglasarbeiten).
„ Großartige Menschen mit großartigen Ideen, künstlerisch umgesetzt sind hier gefordert - jedoch ohne das aufgesetzte Dahinphilosophieren der sphärischen Gemeinschaft der sich als elitär abgrenzenden Oberkünstler. Im NeoSujetismus gibt es keine verpackten Schaufensterpuppen mit eingeschmolzenen Gesichtern und kopfschmerzverursachenden Videoinstallationen - als Kunst angepriesen. Gleichzeitig ist jedoch der NeoSujetismus® kompromisslos und aufrichtig, ohne lumpenhafte Bescheidenheit und Kriechertum, nur um zu gefallen.“
Wer in den Ausstellungen bei Ute Bescht Blumenwiesen erwartet, wird enttäuscht werden. Die Themen sind zeitgenössisch, post-surrealistisch umgesetzt und folgen dabei keiner Vorgabe einer Stilrichtung. Vielleicht wurde gerade deswegen der internationale Markt auf Ute Bescht aufmerksam: Im September diesen Jahres (2012) erscheinen ihre Werke in einem exklusiven Buch für zeitgenössische Kunst mit einer gleichzeitigen Ausstellung in Las Vegas (USA).
Am 15 Januar gibt es im Akzent Hotel Wasserburg in Harpstedt die Vernissage, an der die Künstlerin noch ein neues Werk präsentieren wird, sowie ab 11 Uhr ausreichend Gelegenheit, ihr persönliche Fragen zu stellen und sich die Ausstellung unter dem Motto: NeoSujetismus | [Sinn]-Bilder & Gedanken aus der Nähe anzusehen.
Die Bilder sind bis Ende Februar in der Wasserburg zu besichtigen
Für mehr Informationen kann man folgenden Internetseiten nachlesen:
http://www.neosujetismus.net - der NeoSujetismus und der Hintergrund
http://arts.dali68.com - Online Galerie der Künstlerin Ute Bescht



